Nach Analysen >> Organanorganische Rückstände >> 2-Ethylhexansäure

2-Ethylhexansäure

Sidebar Image

Salze der 2-Ethylhexansäure (2-EHA) werden u.a. bei der Herstellung von Dichtmassen als Thermostabilisatoren für PVC verwendet, um Deckeldichtungen hitzestabil zu machen. 2-EHA kann aus dem Dichtungsmaterial der Deckel in das im Glas enthaltene Lebensmittel übergehen. 2-EHA ist akut gering toxisch, hat kein genotoxisches Potential, wirkt aber in höherer Dosis fruchtschädigend.

Gemäß einer Stellungnahme des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) über 2-EHA in glasverpackter Babynahrung und Fruchtsäften vom 20.07.2004 (www.bgvv.de/cm/208/2_ethylhexansaeure_in_babynahrung.pdf) sind Kontaminationen von kleiner 0.6 mg/kg Lebensmittel als gesundheitlich unbedenklich einzustufen. Laut BfR kann aber für die Herstellung von Deckeldichtungen auf alternative, gesundheitlich unbedenkliche Stabilisatoren zurückgegriffen werden so dass eine Kontamination von Lebensmitteln mit 2-EHA technologisch vermeidbar ist.

Die Untersuchung von 2-EHA in Deckeldichtungen und Lebensmitteln erfolgt nach Wasserdampfdestillation mittels GC-MS.